Umgang mit schwierigen Emotionen

Jeder kennt sie. Die Geistesgifte, die Dämonen.

Sie haben zweifelsohne sehr großen Einfluss auf unsere Welt und somit auch auf unseren Körper und unsere Gesundheit.

Der psychische Aspekt einer Krankheit oder eines Problems wird jedoch oft vernachlässigt oder gar verleugnet.

Als ich das erste Mal mit sogenannter Energiemedizin Kontakt hatte, sagte man mir, dass allen Übels Wurzel der Geist sei.

Ich dachte darüber nach und man konnte mir auch mühelos viele Dinge über mich sagen obwohl ich so etwas nie verraten hätte. Ich war beeindruckt denn das tatsächliche medizinische Wissen dieser Heiler kaum mehr war als der EH Kurs zum Führerschein.

Ich fragte ob denn jetzt alle Mediziner falsch lägen und man doch nur den Geist heilen müsse...


Dann gingen die Meinungen schnell und stark auseinander. Manche verteufelten die Schulmedizin und andere versuchten, mit alternativen Methoden zu helfen... Trotzdem fand kaum Kommunikation zwischen dem Schulmediziner und dem Heiler statt.


Ich sprach oft und lange mit beiden Seiten. Machte Ausbildungen in beide Richtungen. Fragte oft wie man diese Wege denn verbinden könne. Es herrschte überwiegend Ratlosigkeit, Frustration und Resignation. Auf beiden Seiten.


Einig war man sich, dass der Geist viel an der Gesundheit machen kann. Spontanheilung, gar Wunder wurden erwähnt. Aber wie das geht und warum das nicht bei allen Patienten passierte konnte man mir nicht sagen...

Ich ging in ein buddhistisches Kloster und fragte den Meister. Er lächelte wissend und erzählte mir etwas von den vier edlen Wahrheiten und den skandhas. Er sprach von verschiedenen Energien und dass man den Menschen ganzheitlich betrachten muss. Er sagte verschiedene Wege führen zum Ziel aber man kommt am schnellsten voran, wenn man sich für einen entscheidet und ihn auch bis zum Ende geht. 

Ich dachte viel über dieses Gespräch nach. Ich war fasziniert von vielen Wegen... Magie, Schamanismus, Daoismus, Buddhismus,Kampfkunst, Schulmedizin und Energiemedizin.

Bei einem anderen Gespräch fragte ich den Meister was mich denn am meisten davon abhält das zu tun wofür ich hier bin...

Er sah mich an und sagte dass ich sehr viel Kraft in mir hätte aber nicht wisse wie man sie nutzen kann. Ich dachte an physische Kraft. Er lachte und deutete auf mein Herz. Ich solle dort aufräumen und dort lägen alle Antworten.

Ich meditierte viel. Weinte noch mehr und bekam immer mehr ein Bild von mir, das mir nicht gefiel. Ich war mitten in meiner Hölle. Selbst erschaffen und ständig neu erschaffen und vergrößert... Durch ständige Energiezufuhr. Mein Herz war verstopft. Mit Gedankenmustern und Glaubenssätzen und all solchen für mich unveränderbaren Dingen. Viele sehr alt. Manche gerade in der Entstehung.

Auf diesem buddhistischen Weg gibt es viele Gabelungen. Doch zu wissen, dass man nicht seine Gefühle ist, dass man nicht seine Gedanken ist... Wow das hat Mal echt geholfen...

Oft kam Wut in mir hoch. Doch ich konnte nichts tun. Sie war da, kontrollierte mich und ließ mich entweder erstarren oder in die Luft gehen... 

Ich verstand damals ganz viel der chinesischen Medizin nicht so ganz.... Verbindet man dieses denken mit der buddhistischen Lehre wird sehr viel mehr klar. 

Der Umgang mit schwierigen Situationen. 

Es gibt viele Wege. Viele Ratschläge. Angeblich schnelle Lösungen. Doch alles folgt energetischen Gesetzen. Es gibt keine Abkürzungen, keine Bonuslevel. Nur beständiges Ausbalancieren in Achtsamkeit und Demut.